Beiträge vom Oktober 2008
über diese Schlagzeile bei Open-Pr haben wir uns schon gewundert? Funktionstherapie als siebziger reload? bitte? gehts noch??
Die zahnärztliche Funktionsdiagnostik und –therapie könnte nach erstem Aufstrahlen in den 70ern kurz vor ihrer Wiederentdeckung stehen. Ursache ist die Zunahme von Cranio Mandibulären Dysfunktionen, kurz CMD, den funktionellen Störungen im Kiefergelenk. Zahnärzte brauchen mehr therapeutisches Wissen und eine klare Struktur, um die Stellung des Kiefergelenks und prothetische Arbeiten in Einklang zu bringen. Wichtigster Partner neben anderen fachärztlichen Disziplinen wie Orthopädie ist der Zahntechniker. Daher sind entsprechende Fortbildungen für Zahnarzt und Zahntechniker als Duo unabdingbar. (mehr…)
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Professor Uwe Kamenz hat Copy-und-Paste-Diplomen den Kampf angesagt. Mit seinem neuen Testsystem können Unis für tausend Euro im Jahr Arbeiten überprüfen lassen.
Plagiatfreie Hochschulen binnen drei Jahren – das will BWL-Professor Uwe Kamenz erreichen. Er und seine Mitarbeiter am Münsteraner Institut für Internet-Marketing Profnet haben ein neues Testsystem entwickelt, das Betrüger enttarnen soll. Für tausend Euro im Jahr können Hochschulen beliebig viele Haus- und Abschlussarbeiten überprüfen lassen. (mehr…)
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Campus München: Die Studiengangs-Reform ist gescheitert, sagt Philosophie-Professor Julian Nida-Rümelin.
Selten haben Bildungspolitiker das Humboldtsche Ideal, die Einheit von Forschung und Lehre, so inständig beschworen wie heute. Das klingt schwer nach dem Pfeifen im Wald – angesichts der radikalen Reform aller Studiengänge, die Deutschlands Hochschulen derzeit zur Großbaustelle macht. Erst kürzlich hat die Professoren-Lobby vom Hochschulverband die Notbremse in diesem sogenannten Bologna-Prozess ziehen wollen. Und am vergangenen Montag beschäftigte sich eine Tagung der Hochschulrektorenkonferenz mit den Problemen bei Bachelor und Master, den neuen Abschlüssen. Zu den schärfsten Kritikern gehört Julian Nida-Rümelin, Ex-Kulturstaatsminister und Philosophieprofessor an der Universität München (LMU). Gemessen an den eigenen Zielen, sagt er, sei die Reform gescheitert.
Ist nach dem Abschluss des Bologna-Prozesses Humboldt endgültig passé? (mehr…)
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Eine Kuschel-Veranstaltung wird das kaum: Kurz vor Beginn von Merkels Bildungsgipfel ist ein Zwist in der Koalition entbrannt, wie stark Studiengebühren Abiturienten vom Uni-Besuch abschrecken. Das Bildungsministerium hält eine Studie darüber zurück. Skandalös, zürnt die SPD. Einen Tag vor dem Bildungsgipfel hat SPD-Fraktionschef Peter Struck die „schonungslose Offenlegung“ der hemmenden Wirkung von Studiengebühren auf die Studierbereitschaft junger Menschen verlangt. (mehr…)
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Es ist ein Studienstart im Chaos: Weil die Heidelberger Uni patzte, musste sie 66 Medizinstudenten mehr als geplant zulassen. Die Hochschule steht für ihren Fehler gerade, aber der kommt teuer – und für die Studenten wird es eng, vor allem in den Anatomiekursen.
Es war eine etwas überraschende Situation für Markus Steiner*, als er letzte Woche erstmals ins ehrwürdigen Theoretikum der medizinischen Fakultät Heidelberg zur Vorlesung kam. Im fast 400 Personen fassende Saal saßen die Studenten reihenweise auf dem Boden. „Der Saal ist aus allen Nähten geplatzt“, sagt Steiner. (mehr…)
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sagt der Spiegel:
Die Wissenschaft ist weiblich – in der deutschen Grammatik. Aber in Forschung und Lehre sind Frauen bis heute selten, bei der Gleichstellung haben die Unis versagt. In anderen Ländern sollen spezielle Hochschulen und Studiengänge Frauen in Top-Positionen bringen.Wenn sie gutmütig sind, lächeln sie milde. Zucken unmerklich mit den Schultern und seufzen innerlich bei den Sätzen, mit denen sich Politiker, Wirtschaftsbosse und Wissenschaftsfunktionäre für die Frauenförderung in Hochschule und Forschung starkmachen. Frauen kennen den Unterschied. Zwischen dem, was so gesagt, geplant und getan wird, und dem, was am Ende erreicht wird. (mehr…)
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so der Spiegel:
Wessis meiden das Ingenieurstudium, im Osten interessiert sich kaum einer für Kulturwissenschaften: Eine neue Studie belegt erstaunliche Unterschiede bei der Fächerwahl von Abiturienten. SPIEGEL ONLINE zeigt die Problemzonen und Hochburgen der Bildungsrepublik.
Markus Langer ist ein lebender Beweis. Der Hochschulforscher hat soeben die „Präferenzen von Studienanfängern“ analysiert. Vier bunte Grafiken, rot auf gelb, sind unter anderem herausgekommen. Sie zeigen, dass sich in der Region Hannover viele Abiturienten für ein Studium der Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften entscheiden. Langer kommt aus der Nähe von Hannover, er hat Wirtschaftswissenschaften studiert – passt alles prima. (mehr…)
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Bonn (pm). Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) richtet vom 30. November bis 2. Dezember einen Bundeskongress zum Thema „Zukunft des Arztberufs – Entscheidungsträger und junge Mediziner im Dialog“ in Hamburg aus. Neben zahlreichen Workshops und Seminaren ist eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Ärzteschaft und Arbeitgebern im Gesundheitswesen geplant. Es werden rund 300 Medizinstudenten erwartet.
Es soll eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der Vertreter aus Politik, Ärzteschaft und Arbeitgebern im Gesundheitswesen mit den Medizinstudenten diskutieren. „Die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitswesen zeigen, dass der Arztberuf sich zunehmend von traditionellen Vorstellungen entfernt. Aber wohin entwickelt er sich? Gerade für Medizinstudenten als zukünftige Ärzte ist eine solche Debatte unheimlich spannend“, begründet Patrick Weinmann, Organisator des Kongresses, die Themenwahl. Die Teilnahmegebühr wird 20 Euro betragen.
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