Monatsarchiv: April 2008

APW oder was soll das?

Dentalife setzt sich kritisch mit der APW auseinander – mit Recht! Dieses teuere Fortbildungsinstitut, das selber gar keine Kurse bietet, sondern nur sein Stempelchen auf fremde Kurse macht, kommt zunehmend ins Gerede – da wird sicherlich noch zu berichten sein!

Hatten Hobbits schon „Plomben“?

Die Herkunft der zwergenhaften Flores-Menschen bleibt unklar.

War der „Hobbit“ vor 18.000 Jahren beim Zahnarzt und hat sich einen Backenzahn plombieren lassen? Natürlich nicht, so weit entwickelt war die Zahnheilkunde damals nicht. Wenn er also eine Plombe hat – der Zwergmensch, der vor vier Jahren auf der indonesischen Insel Flores gefunden wurde und offiziell Homo floresiensis heißt–, dann kann er nicht 18.000 Jahre alt sein. Das klingt wirr, und das ist es auch: Seit dem Fund wird darüber gestritten, ob dieser ein Meter kleine Mensch mit seinem grapefruitkleinen Gehirn zu einer eigenen Art gehörte, die ausgestorben ist – oder ob er einer von uns war, der an Krankheiten litt.

Die Forschermehrheit hält ihn für eine eigene Art, aber es gibt Skeptiker. Zu ihnen gehört Maciej Henneberg (Adelaide), er will auf einem Foto vom Gebiss des „Hobbit“ eine Zahnplombe entdeckt haben. Peter Brown (auch Adelaide), ein Vertreter der Mehrheit, weist das zurück, er hatte das Gebiss in der Hand, er hat es gereinigt (ScienceNow, 24.4.). Unterstützt wird er von Jukka Jernvall (Helsinki), der im „Hobbit“-Gebiss einen Menschen von guter Gesundheit sieht. Jernvall ist kein Anthropologe, sondern auf die Entwicklung des Gebisses spezialisiert: Der erste Backenzahn bestimmt die Größe des zweiten und dritten, so ist das bei gesunden Menschen. Stört irgendetwas die Entwicklung, zeigt sich das in den Zähnen. Bei H. floresiensis zeigt sich nichts, er war nicht krank, sondern demnach doch eine eigene Art.

Wie ein Clown in großen Schuhen

Eine sehr eigene, er war schlecht zu Fuß. William Jungers (New York) hat das Gehwerkzeug des „Hobbit“ analysiert: Der Unterschenkelknochen ist (verhältnismäßig) viel länger als bei uns, der „große Zeh“ sehr kurz, die Sohle nicht gewölbt. Gut gehen konnte man damit nicht, eher wie ein Clown in zu großen Schuhen, berichtete Jungers auf einer Tagung in Columbus (Science (320, S.433): „Die Morphologie ist die eines sehr primitiven aufrecht gehenden Fußes.“

Aber wie primitiv bzw. alt? Zwei bis drei Millionen Jahre, Jungers sieht Ähnlichkeiten mit Homo habilis oder gar mit Australopithecus. Aber sind die so früh aus Afrika nach Flores gewandert – teilweise per Schiff – und auf der Insel verzwergt? Das glaubt auch wieder niemand, auf der Konferenz blieb offen, von wem der „Hobbit“ abstammte. Vielleicht klärt es sich bald: Im Sommer wird in der Fundhöhle wieder gegraben. jl

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 26.04.2008)


Betrug im net – mal wieder

Unseriöse Geschäftemacher haben eine neue Betrugsmasche entdeckt: Ob Tests zur Intelligenz, Hausaufgabenhilfe oder attraktive Gewinnspiele – mit unzähligen Angeboten werden Internet-Surfer in Vertragsfallen gelockt – so der Stern.

Haben auch Sie vielleicht schon einen merkwürdigen Anruf bekommen, bei der eine Stimme vom Band behauptet, ein Nachbar hätte eine wichtige Nachricht hinterlegt? So beginnt nämlich eine neue Masche listiger Internet-Betrüger. Diese Nachricht könne dann auf der Internetseite http://www.nachbarschaftspost.com abgerufen werden. Dazu müsse nur ein bestimmter Zahlencode, den die Stimme dann nennt, dort eingegeben werden. „Wer nun gutgläubig den Code, seine Telefonnummer, Namen und E-Mail-Adresse eingibt, ist in die Falle getappt,“ erklärt Karin Goldbeck von der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Denn wie immer lauert auch hier die Tücke im Kleingedruckten: Nach einer kostenlosen Testphase werden monatlich neun Euro fällig und es kommt ein Vertrag über zwei Jahre zustande. Die Kosten für die schnelle Neugier belaufen sich so auf 216 Euro. Dafür, dass man eigentlich nur eine Nachricht von einem Freund oder Nachbarn lesen wollte.

Drohung: Schufa-Eintrag

Wer auf den Trick hereinfällt, muss nicht unbedingt zahlen, auch wenn er die Geschäftsbedingungen durch Anklicken akzeptiert hat. Rechtsexpertin Goldbeck rät den Betroffenen, den Vertragsabschluss schriftlich zu widerrufen. Bei solchen unseriösen Angeboten käme durch die Art und Weise der Vertragsanbahnung überhaupt kein gültiger Vertrag zustande. Daher muss auch nicht gezahlt werden. Nicht selten drohen solche Anbieter dann mit einem Schufa-Eintrag, vor dem sich viele Verbraucher fürchten. Und so zahlen sie lieber. Oder sie überweisen das geforderte Geld, um sich den ganzen Ärger, der mit Briefwechseln verbunden ist, zu ersparen. Karin Goldbeck ermutigt: „Nicht einschüchtern lassen!“

Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich mit drängenden Fragen zur Berufswahl herumtragen, verspricht „www.berufs-wahl.de“ im Internet zum Beispiel einen wissenschaftlichen Berufs- und Karrieretest. Doch statt wegweisender Informationen rund um Ausbildung und Jobwahl wartet auf Informationshungrige hier beim Eintrag ins Kontaktformular ein kostenpflichtiger Berufstest für 59 Euro. Hintergrund: Die offizielle Plattform der Bundesagentur für Arbeit zur Studien- und Berufswahl firmiert unter „www.berufswahl.de“. Wer versehentlich oder unwissend bei der Berufswahl-Suche den Bindestrich eingibt, landet nicht wie erwartet beim unentgeltlichen Angebot der Arbeitsagentur, sondern in den Fängen eines kommerziellen Berufs- und Karrieretests.

Wer wird Millionär?

Seit einiger Zeit häufen sich bei den Verbraucherzentralen landesweit Beschwerden Betroffener, die auf die Internetseite http://www.millionenquiz.de hereingefallen sind. Sie hatten am Internetquiz teilgenommen, in der Hoffnung, eine Million Euro zu gewinnen. Aber statt eines Gewinns flatterten den Teilnehmern saftige Rechnungen zwischen 300 und 500 Euro der Firma ad2internet GmbH ins Haus, denn das Angebot war nicht kostenlos wie viele irrtümlich meinten.

Nach Aufrufen der Internetseite werden die Teilnehmer mit fünf leichten Fragen gelockt. Beantwortet ein Spieler diese richtig, hat er damit die erste Gewinnstufe von einem Euro erfolgreich gemeistert und sich für die Finalrunde qualifiziert. Mit der Chance auf die Million kann er sich nun registrieren lassen. Tut er das, akzeptiert er die genannten Teilnahmebedingungen. Nun beginnt das Problem, denn pro Spiel wird ein Spielbetrag von 10 Euro fällig. Mittlerweile wurde bekannt, dass die Firma die Annahme des Einschreibens verweigert. Sie setzt sogar noch einen Stempel auf das Schreiben mit folgendem Text: Annahme verweigert!

Gefährlich Ahnenforschung

Mehr oder weniger nach derselben Masche funktionieren auch die Angebote der Seiten http://www.genealogie.de oder von http://www.dein-fuehrerschein.com. Viele Internetnutzer halten die attraktiv beworbenen Seiten für ein kostenloses Angebot. Erst bei genauem Studium des Kleingedruckten (AGB) entpuppen sie sich als Vertragsfalle. Das erkennen die meisten Surfer aber erst, wenn die Rechnung kommt.

Problem: Obwohl gegen viele dieser Anbieter bereits Strafanzeigen gestellt wurden, laufen die meisten Internetangebote weiter. Denn es handelt sich häufig um Anbieter, die ihren Firmensitz im Ausland haben und denen nach deutschem Recht daher nur schwer beizukommen ist. Es nutzt nichts: Wer sich vor solchen unliebsamen Abos schützen möchte, sollte sich besser das Kleingedruckte durchlesen. Dabei wird meist schon klar, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt oder nicht.

SchülerVZ lässt StudiVZ ganz alt aussehen

Im Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen StudiVZ und SchülerVZ hängen die Schüler erstmals die Studenten in der monatlichen IVW-Klickstatistik ab – berichtet die Welt. Insgesamt steigt die Online-Nutzung stark an. Auf werberelevanten Websites wurde doppelt so viel geklickt wie im Vorjahr. Auch bei WELT ONLINE gibt es eine Überraschung.
Erstmals schiebt sich das Onlinenetzwerk SchülerVZ mit fast 6,5 Milliarden Page Impressions an dem bisherigen Marktführer StudiVZ vorbei. Das zweitplazierte Onlinenetzwerk StudiVZ erreichte immerhin noch beinahe 6 Milliarden Page Impressions. Bei den Visits liegt StudiVZ mit 178 Millionen Besuchen noch vor der Schwestersite aus dem Holtzbrinck-Verlag. Monatelang lag StudiVZ unangefochten an der Spitze der von der Prüfgemeinschaft IVW ermittelten Nutzungsauswertung von Online-Werbeträgern.
Auch bei Nachrichtenportalen kommt es zu einem Positionswechsel. WELT ONLINE erreichte mit mehr als 163 Millionen Page Impressions und fast 20 Millionen Visits einen neuen Klick-Rekord und konnte damit erstmals das Nachrichtenportal stern.de überholen, das 152 Millionen Page Impressions und knapp 15 Millionen Visits erreichte. Bereits im Februar hatte WELT ONLINE das Nachrichtenportal focus.de in der Gunst der Internet-Nutzer überholt, der Vorsprung konnte im März noch ausgebaut werden.
Insgesamt verzeichnete die von IVW ermittelte Nutzung von Online-Werbeträgern im März weiter hohe Zuwachsraten und erzielte einen neuen Rekord. So wurden im März 2008 für 590 der IVW angeschlossenen Online-Angebote insgesamt 32,44 Milliarden Page Impressions und 2,56 Milliarden Visits festgestellt.

Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr hat sich damit die Nutzung IVW-geprüfter Online-Angebote – gemessen nach dem Abruf einzelner Seiten – mit einem Plus von rund 118 Prozent mehr als verdoppelt und ist bei den gezählten Besuchen um gut zwei Fünftel angestiegen.

Musterschreiben bei Internetabzocke

Guter Beitrag auf lawblog: eine Sammlung von Hinweisen gegen Internetabzoge und andere unerwünschten Plagegeister: gut recherchiert und gut zu wissen, dass es so etwas gibt.

Bleibt die Hoffnung, dass man nie darauf zurückgreifen muss:

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt in einer Veröffentlichung vor “Anwälten als Handlanger der Internetabzocker” und nennt Namen aus Bonn, Osnabrück und München.

Die Verbraucherschützer haben außerdem eine zweiseitige PDF-Broschüre zum Download bereitgestellt, wo es Tipps gibt zum Umgang mit Forderungsschreiben wegen der angeblichen Nutzung von Internetdiensten.

Darüber hinaus gibt es Muster-Antwortschreiben der Verbraucherzentrale Niedersachsen:
http://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/mediabig/44042A.doc

Und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat auch noch Musterschreiben zu bieten.
Minderjährig:
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/mediabig/44692A.rtf
Volljährig:
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/mediabig/44702A.rtf

Mir persönlich gefällt der Text aus Rheinland-Pfalz übrigens besser.

Medizinstudium im Ausland statt Wartesemestern in Deutschland

Medizinstudium im Ausland statt Wartesemestern in Deutschland

Ein Medizinstudium im Ausland als gute Alternative zu langen Wartezeiten in Deutschland nach Ablehnungsbescheid durch die ZVS. (zahniforum)

Die ZVS wird auch in diesem Sommer wieder die Bescheide zur Studienplatzvergabe unter anderem in den hart umkämpften medizinischen Studienfächern zustellen und wieder tausenden Bewerberinnen und Bewerbern Wartezeit „verordnen“. Im Wintersemester 2007/2008 kamen 4,2 Bewerber auf einen Studienplatz im Fach Medizin, so dass nur 8 377 von 35 033 Bewerbern einen positiven Bescheid bekamen. In den Fächern Zahnmedizin (5,3 Bewerber pro Studienplatz) und Tiermedizin (5,5 Bewerber pro Studienplatz) war die Quote abgelehnter Bewerber sogar noch höher.

Eine von immer mehr deutschen Abiturientinnen und Abiturienten genutzte Alternative zur Wartezeit auf den Studienplatz in Deutschland ist die Aufnahme des Human-, Zahn- oder Tiermedizinstudiums im Ausland. Der Zugriff auf deutschsprachige Studienprogramme wie beispielsweise in Österreich, Ungarn oder der Schweiz ist dabei entweder durch Quotenregelungen und andere starre Vorgaben reglementiert oder aber bereits hoffnungslos überlaufen. Eine gute Alternative stellen deshalb englischsprachige Studiengänge dar, die zum einen häufig über größere Kapazitäten verfügen und die deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerber über das Fachstudium hinaus auch fremdsprachliche sowie interkulturelle Kompetenzen vermitteln.

Die Agentur College-Contact.com vermittelt seit drei Jahren erfolgreich Studienplätze in den Fächern Human-, Zahn- und Tiermedizin an Universitäten an osteuropäischen Universitäten und kann dieses Jahr Studienplatzkapazitäten an ihren Partneruniversitäten in Polen, Ungarn, der Slowakischen Republik und der Tschechischen Republik anbieten. Alle Studiengänge werden in englischer Sprache unterrichtet, sind im jeweiligen Land staatlich anerkannt und entsprechen den EU-Richtlinien. Die Zulassung zum Studium an den Partneruniversitäten von College-Contact.com erfolgt nicht primär über die Abiturnote, sondern über eine naturwissenschaftliche Aufnahmeprüfung, die von College-Contact.com als offiziellem deutschen Repräsentanten der Universitäten in Münster für deutsche Bewerber organisiert wird.

Die Aufnahmeprüfungen finden in diesem Frühjahr zu folgenden Terminen statt:

08.05.2008 Warsaw University of Life Science (Polen) Pavol Jozef Safarik University (Slowakische Republik) University of Veterinary Medicine Kosice (Slowakische Republik) University of Veterinary and Pharmaceutical Sciences Brno (Tschechische Republik) Warsaw University of Life Science (Polen)

09.05.2008 Universität Debrecen (Ungarn)

15.05.2008 Karlsuniversität (Tschechische Republik)

Eine Anmeldung zu den Aufnahmeprüfungen bei College-Contact.com ist bis eine Woche vor dem jeweiligen Prüfungstermin möglich. Bei vorhandenen Studienplatzkapazitäten finden unter Umständen im August weitere Aufnahmeprüfungen statt.

Informationen zu den Universitäten und Studiengängen sowie zum Bewerbungsverfahren und den Aufnahmeprüfungen können unter http://www.medizinstudium-im-ausland.de eingesehen oder über medizin@college-contact.com angefordert werden.

Aus Zahnarzt wird Mundarzt

Das Berufsbild des klassischen Zahnarztes gehört nach Ansicht von Experten der Vergangenheit an: „An der Universität Witten/Herdecke bezeichnen wir uns schon seit 1994 nicht mehr als Zahn-, sondern als Mundärzte“, sagte der Dekan für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (ZMK), Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gängler, in Witten.

Die Mundhöhle sei das wichtigste Organ zur Kommunikation des Menschen mit der Umwelt und das früheste Warnsystem für schwere Allgemeinerkrankungen. Karies und Zahnlockerung seien wesentlich bestimmt von den Abwehrkräften des menschlichen Körpers.

Die Notwendigkeit für einen Wandel des Berufsbildes und damit verbunden auch für eine bessere Ausbildung, ergibt sich laut Gängler aus der Entwicklung der Biologie und Medizin in den letzten Jahrzehnten: „Mund- und Zahnzustand des Menschen sind wichtige Indikatoren für Erkrankungen in anderen Körperregionen. Bei der Erforschung genetischer Zusammenhänge stehen wir noch ziemlich am Anfang. Ich plädiere dafür, diese Forschung in den nächsten Jahren deutlich zu verstärken, um die komplexen Wechselwirkungen weiter aufzudecken und therapeutisch zu nutzen“, so Gängler, der im vergangenen Jahr wegen seiner Verdienste um die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mit der Ehrendoktorwürde der Ignaz Semmelweis-Universität in Budapest ausgezeichnet wurde.

Schon heute trägt sowohl die Forschung als auch die Lehre in der Wittener ZMK-Fakultät dem Aspekt der Vernetzung mit anderen Disziplinen Rechnung. So besteht mit dem kulturwissenschaftlichen Studium fundamentale und der medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke eine enge Kooperation. „Wir haben die in der gesamten Europäischen Union intensivste Ausbildung in den Bereichen Innere Medizin, Rehabilitationsmedizin, Dermatologie, Chirurgie sowie Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde“, so Gängler.

In der Region Ruhr gibt es zudem über Disziplingrenzen hinweg Kooperationen mit dem Max-Planck-Institut (MPI) in Dortmund im Bereich molekularbiologischer Forschung und mit der Industrie bei der Erforschung und Anwendung neuer Biomaterialien. Die Wittener ZMK-Fakultät ist Bestandteil des Netzwerks Biomedizin und im Zusammenhang mit dem neuen Zahnmedizinisch-Biowissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungszentrum (ZBZ) in Universitätsnähe eine tragende Säule im „Biomed Triangle“ Ruhr. Kooperationen der Fakultät bestehen darüber hinaus in die ganze Welt, z.B. mit der School of Dental Medicine in Boston und der School of Dentistry der University of Northern Carolina at Chapel Hill.

Das Herzstück der Wittener ZMK-Ausbildung bildet der so genannte „Integrierte Kurs“ – ein europaweit einmaliger didaktischer Ansatz in der Mund- und Zahnheilkunde. Dekan Gängler: „Studierende ab dem siebten Semester behandeln bei uns Patienten wie in der Arztpraxis. Der Student übernimmt sogar eine Art Patenschaft für den Patienten, d.h. er betreut und begleitet ihn durch die gesamte Behandlungskette.“ Immer mehr Hochschulen übernehmen das Wittener Ausbildungsmodell – es wird auch Bestandteil der neuen Approbationsordnung für Zahnärzte.