SchülerVZ: „Was geht euch das an, was wir hier schreiben“

SchülerVZ, das bei Jugendlichen populärste Internet-Angebot, zieht nicht nur im Netz die Massen an. Das hat jetzt die Ludwig-Windthorst-Schule (LWS) in Hannovers Südstadt festgestellt. Fast 100 Besucher zählte ein Elternabend unter dem Titel „Einmal im Netz – immer im Netz“ – so die Göttinger Tagblatt.

Vorläufiges Fazit: Erwachsene wissen so gut wie gar nicht, was in dem Internet-Angebot vor sich geht und sind verunsichert – während inzwischen gut drei Viertel aller Schüler in Deutschland einfach mitmachen und manche Gefahren nicht erkennen. An der LWS sollte Medienpädagoge Moritz Becker Eltern und Lehrern den Umgang mit den Online-Tummelplätzen ihrer Kinder vermitteln. Die sind vielen wegen der vermeintlichen Zeitvergeudung und der Offenlegung von Privatsphäre suspekt. Becker versucht zu vermitteln: Für Erwachsene sei das Internet ein Werkzeug, mit dem seriös recherchiert werde. Jugendliche dagegen suchen vor allem eine Spielwiese, auf der sie sich ausprobieren können – was zunächst auch nicht schlimm sei: „Viele Jugendliche haben keinen, dem sie ihre Sorgen und Nöte erzählen können. Im Netz dagegen finden sie Anerkennung. Sie werden ernstgenommen.“

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