Gefahr durch Amalgam von manchen Medien?

Pressemitteilung von: Selbsthilfegruppe der Quecksilber- und Amalgam-Belasteten

Anfang April 2008 ist eine Studie der TU-München veröffentlicht worden, welche sich mit der Frage beschäftigt hat, ob von Amalgam in den Zähnen gesundheitliche Gefahren ausgehen. Diese Studie war der Startschuss für eine intensive Berichterstattung in den Medien. Ca. 70 % der berichtenden Medien haben die Ergebnisse der Studie dahingehend interpretiert, dass Amalgam als Zahn-Füllstoff völlig unbedenklich sei und davon keinerlei gesundheitliche Gefahren ausgingen.

Die anderen berichtenden Medien, ca. 30 %, haben aus den Studien-Ergebnissen gänzlich andere Schlüsse gezogen: Ihnen zu Folge ist die schädliche Wirkung von Amalgam auf die Gesundheit nach wie vor unklar.

Doch was ist nun wirklich Sache?
Der beste Weg das herauszufinden, ist es, den Studienleiter Dr. Dieter Melchert zu interviewen und ihn das persönlich zu fragen.
Genau das hat der Deutschlandfunk getan, nachzulesen unter: www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/764853/

In diesem Interview, sind zwar Passagen enthalten, die einen Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Problemen und Amalgam anzweifeln, aber genauso auch Passagen, die die Unbedenklichkeit von Amalgam zumindest einmal nicht bestätigen können.

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Die Frage, ob Amalgam schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat oder nicht, ist eine seit langer Zeit umstrittene.
Es gibt zahlreiche Studien, die die Ansicht vertreten, dass Amalgam sehr wohl gesundheitsgefährdend ist, es seien hier die Tübinger Studie, das Kieler Amalgam Gutachten oder die Studien des Uniklinikums Freiburg genannt.

Doch abgesehen davon, ist es aus einem Grund absolut vermessen, aus der aktuellen Münchner Studie ableiten zu wollen, dass Amalgam ungefährlich sei:
Auf Grund der Studie selbst. Wie Dr. Melchert selbst ja sagt, sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Amalgam nach wie vor unklar.

Und unabhängig von allen Studien Pro und Contra gesundheitlicher Auswirkungen von Amalgam, ist von Seite der Betroffenen einer chronischen Schwermetallbelastung eines festzuhalten:
Jeder der Betroffenen in der Selbsthilfegruppe hat die – subjektive – Erfahrung gemacht, dass eine chronische Quecksilberbelastung sehr wohl erheblichen Einfluss auf die Gesundheit hat und dass Ausleitungsmaßnahmen eine entscheidende Verbesserung des Gesundheitszustandes bewirken. Und interessanterweise haben alle Betroffenen unabhängig voneinander ganz ähnliche Erfahrungen gemacht.

Deswegen gilt nach dieser Studie genau dasselbe, wie zuvor:
Alle Menschen, die an diffusen und unerklärlichen gesundheitlichen Beschwerden leiden, sollten INDIVIDUELL abklären, ob dafür eine chronische Schwermetallbelastung oder auch ein anderer umweltmedizinischer Grund verantwortlich ist.
Nicht bei allen trifft das zu, doch vielen Menschen, die heute noch gar nicht wissen, dass ihre Gesundheitsprobleme einen umweltmedizinischen Hintergrund haben, kann entscheidend geholfen werden.

Selbsthilfegruppe der Quecksilber- und Amalgam-Belasteten
Fr. Mag. Christiane Krempl
Karl-Greinerstraße 13
A-2380 Perchtoldsdorf

Tel. & Fax: +43 1 865 22 15
Mail:
Web: www.quecksilber-amalgam.at

Die Selbsthilfegruppe der Quecksilber- und Amalgam-Belasteten möchte Betroffene und Interessierte über die möglichen Gefahren, die von Quecksilber im Allgemeinen und Amalgam im Besonderen ausgehen, informieren.
Sie möchte Bewusstsein dafür schaffen, dass viele unerklärliche, gesundheitliche Probleme mit Schwermetallen oder anderen Substanzen in unserer Umwelt zusammenhängen können. Und vor allem möchte sie viele Menschen „da draußen“, welche an genau diesen unklaren gesundheitlichen Problemen leiden, dazu bringen, die Möglichkeit eines umweltmedizinischen Ursache dafür in Betracht zu ziehen und diese Möglichkeit INDIVIDUELL abzuklären.

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