70er-Revival für die Funktionstherapie

über diese Schlagzeile bei Open-Pr haben wir uns schon gewundert? Funktionstherapie als siebziger reload? bitte? gehts noch??

Die zahnärztliche Funktionsdiagnostik und –therapie könnte nach erstem Aufstrahlen in den 70ern kurz vor ihrer Wiederentdeckung stehen. Ursache ist die Zunahme von Cranio Mandibulären Dysfunktionen, kurz CMD, den funktionellen Störungen im Kiefergelenk. Zahnärzte brauchen mehr therapeutisches Wissen und eine klare Struktur, um die Stellung des Kiefergelenks und prothetische Arbeiten in Einklang zu bringen. Wichtigster Partner neben anderen fachärztlichen Disziplinen wie Orthopädie ist der Zahntechniker. Daher sind entsprechende Fortbildungen für Zahnarzt und Zahntechniker als Duo unabdingbar.

Vom Einzelkämpfer zum Team

In den 70er Jahren hat die Funktionsdiagnostik und –therapie eine Blütezeit in der Zahnheilkunde erlebt. Heutzutage fristet sie dagegen schon im Studium eher ein Schattendasein. Das Ergebnis: Die DGZMK beziffert die Quote der funktionstherapeutisch arbeitenden Zahnärzte auf lediglich 2,3 Prozent. Diese haben sich ihr Können meist über Jahre mit berufsbegleitenden Fortbildungen und wachsender Instinktsicherheit aufgebaut. Parallel suchen sie sich ein Netzwerk mit Orthopäden, MKG-Chirurgen und anderen Therapeuten, um komplexe Fälle auch disziplinübergreifend zu behandeln. Als nächster und wichtigster Partner aber zählt für sie der Zahntechniker. Besonders er muss die Funktion des Kausystems und die diagnostischen Erkenntnisse von ärztlicher Seite verstehen und souverän umsetzen.

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