Monatsarchiv: März 2009

Geschafft!!! … oder…?

Ich hätte nicht gedacht, dass das schriftliche Examen zu einer derartigen Belastungsprobe für mein Nervenkostüm werde könnte. Hatte ich doch bisher alle Testläufe bestanden und wähnte mich in Sicherheit, auf jeden Fall zu bestehen, war es während der Tage der Wahrheit anders. Weiterlesen

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Examensblues

So mancher Blues beginnt mit den
Worten: „Woke up this morning.“ Derzeit höre ich solche Worte mit Neid,
da ich eine gewisse innere Stimme entwickelt habe.

Diese ist der
Meinung, dass ich gegen vier Uhr aufzuwachen habe, weil ich im Traum
eine Aufgabe nicht lösen oder eine Röntgenaufnahme nicht interpretieren
konnte. Und da diese Stimme recht effektiv ist, überspielt sie
problemlos meinen sonstigen inneren Antrieb. Dieser verlangt in der
Regel, sofort wieder unter die Decke zu kriechen und zu hoffen, dass
kein Störfaktor der Welt es wagt, meinem Schlaf in die Quere zu kommen.

Und
das schlimmste daran: ich freue mich sogar über die scheinbar gewonnene
Zeit! Unfassbar, ich erkenne mich nicht wieder. Ist das noch gesund? 

Bittet um Ferndiagnosen, 

Euer Anton Pulmonalis

Das ist ja widerlich!!!

Man gewöhnt sich im Laufe des Studiums an so manches und muss gar aufpassen, dass man unschuldigen Nichtmedizinern beim Essen nicht leichtfertig den Appetit vergehen lässt. Dennoch muss ich gestehen, dass es drei Dinge gab, an die ich mich nie gewöhnen konnte und die bei meiner späteren Berufswahl sicherlich bei der Entscheidungsfindung helfen werden: Weiterlesen

mein gedankliches Innenleben hat sich verändert

Seit ich für das Examen lerne hat sich nicht nur mein gedankliches Innenleben verändert. Auch unsere WG leidet ein wenig unter der Examensvorbereitung. Zumindest optisch…
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über Eitelkeit in der Medizin

Momentan ärgere ich mich über Eitelkeit in der Medizin. Damit meine ich nicht das übliche Wissensgeplänkel („Herr Kollege scheint fachlich unbeleckt, ich hingegen kenne die neuesten Studien zum Thema und habe sogar selbst an einer nicht unbedeutenden Studie mitgewirkt.“), sondern eher den bei vielen Menschen ausgeprägten Trieb, sich zu verewigen. Dies ist eigentlich lobenswert, weil das in der Regel damit einhergeht, dass man die Wissenschaft vorantreibt. Weiterlesen

Zeit ist relativ

Es ist doch wundersam, wie langsam die Zeit momentan vergeht. Das bisherige Studium und das PJ vergingen wie im Flug, doch nun erscheint mir ein Ereignis, das wenige Tage zurückliegt, als sei es über zwei Wochen her. Gestern ging ich zum Zahnarzt, um zu erfahren, dass ich vorgestern einen Termin hatte. Ich kam letzten Sonntag auf die Idee einkaufen zu gehen und ans Essen denke ich nur noch, wenn ich einen Vorwand brauche, um nicht mehr zu kreuzen oder zu lernen. Mitunter gibt es jedoch Tage an denen ich durch diese Taktik zuviel

Trennschärfe

Dieser Begriff verfolgt mich seit geraumer Zeit. Meist verfluche ich die Trennschärfe und dennoch sollte sie mich beruhigen. Das IMPP muss seine Fragen so gestalten, dass sie Trennschärfe besitzen. Das heißt, dass sie Kandidaten für eine Bestnote von denjenigen trennt, die für ein solides Bestehen gelernt haben. Eigentlich logisch (bis lobenswert). Weiterlesen