„Menschen, die nirgends ein Onlineprofil angelegt haben, seien im Durchschnitt ein wenig glücklicher und erfolgreicher als Netzwerknutzer.“

Tut mir leid, aber Sie haben keine Ahnung. Ich moechte Sie damit nicht beleidigen, aber Facebook verkauft keine Bankdaten, sondern es verkauft Nutzerprofile und Verhaltens- wie auch soziale Muster. Es ist voellig unerheblich, wie Sie heissen, tatsaechlich koennen auch Ihre Daten in einem gewissen Grad von der Realitaet abweichen, ohne dass dies etwas ausmacht.
Denn allein durch Ihre Aktivitaeten dort, die Freunde, die Zeiten wann Sie sich einloggen, den IP Bereich, den Sie benutzen, den Browser und das Betriebssystem, die Koordinaten, wo Sie hinklicken im Fenster, die Verweildauer, die Sie auf einer Seite benoetigen, welche Inhalte Sie ansehen, was Sie „gut“ finden, welche Tests Sie machen, welche Videos Sie ansehen, … eben alles was Facebook so bietet, das wird alles aufgezeichnet (viele Dinge uebrigens nicht nur bei Facebook) und versucht, Ihnen – und damit einer typische Gruppe von Menschen, in die wir nun mal alle irgendwie reinfallen – zuzuordnen.
Da muessen Sie schon ganz wenig aktiv sein, und kaum Daten angeben, aber es reicht, um Ihnen spezialisierte Werbung anbieten zu koennen. Wenn das bisher noch nicht wirklich der Fall war, dann sind die Auswertungsalgorithmen eben noch nicht so weit. Die Daten sind es!
Unterschaetzen Sie nicht die Moeglichkeiten der Statistik (z.B. witzig: http://www.heise.de/tp/r4…). Damit will ich nicht sagen, Facebook ist boese. Facebook will nur Geld verdienen.

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