Monatsarchiv: März 2010

Gummipuppe für Zahnärzte

Angehende Zahnärzte können ihre ersten Gehversuche mit dem Bohrer an einem Roboter vornehmen. Wird zu tief gebohrt, protestiert er lauthals.

Japanische Forscher haben mit «Hanako» einen Roboter geschaffen, an dem sich Zahnärzte auch mal einen Fehler erlauben dürfen. Um möglichst realitätsnah zu wirken, kann er die gesamte Mundpartie inklusive Zunge bewegen und simultiert sogar Speichelfluss. Verirrt sich der Auszubildende mit dem Bohrer mal ins Zahnfleisch, beschwert sich Hanako lauthals und setzt einen verärgerten Blick auf. Allein im März sollen 88 Studenten an dem Modell geübt oder ihre klinische Prüfung abgelegt haben, schreibt die Nachrichtenagentur AFP.

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Immer mehr Zahnärzte arbeiten als Angestellte

In Deutschland arbeiten immer mehr Zahnärzte nicht in der eigenen Praxis, sondern als Angestellte. Ende Juni 2009 waren es bereits 3705. Das teilte heute die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) in Berlin mit. Dazu sagte der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz: „Die Zahl der angestellten Zahnärzte hat sich damit binnen zweier Jahre weit mehr als verdoppelt. Weiterlesen

Neuer Lehrbericht der Universitätsmedizin macht Mainzer Medizinerausbildung transparent

Mit ihrem vielseitigen und differenzierten Lehrangebot auf hohem Niveau bietet die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ihren Studierenden nicht nur eine hochwertige medizinische Ausbildung sondern arbeitet auch beständig daran, die Lehr- und Lernsituation in Mainz zu verbessern. Wie dieses gelingt, belegt der gerade veröffentlichte Lehrbericht 2009. Er dokumentiert unter anderem die vielfältigen innovativen Lehrprojekte und -konzepte im Bereich der Lehre sowie die Ergebnisse der Ausschreibung des Förderprogramms MAICUM (Mainzer Curriculum Medizin). Weiterlesen

Dominikanische Republik Malaria im Urlaubsparadies

Das Gesundheitsministerium der Dominikanischen Republik warnt seit dem vergangenen Jahr vor der Malaria tropica – jedoch galt das bislang nur für das Landesinnere. Jetzt werden in Deutschland aber Fälle bekannt, bei denen sich Touristen an der Küste mit dem lebensgefährlichen Erreger angesteckt haben. Weiterlesen