Erfahrungsbericht Famulatur in Dunedin, New Zealand.

Wo ist den bitte Dunedin und wie spricht man das aus?  Als ich die Plakate vom Büro für internationale Beziehung studiert habe, hatte ich keine Ahnung wo dieses Nest sein sollte. Ein schneller Blick in googleearth gab mir die Antwort. Schwieriger war dann schon herauszufinden wie man “Dunedin” korrekt ausspricht “Daniehdin” oder “Daniedn” ungefähr. Otago ist übrigens die Province (Bundesland), Dunedin deren Hauptstadt.

Meinen ursprünglichen Plan in Australien zu famulieren (und rund 400 AU$ admission fee zu zahlen) änderte ich schnell, als ich den “Zuschlag” bekam. Ich bin schon früher angereist und 6 Wochen durch Australien getourt um anschließend nach  Auckland zu fliegen. Von dort bin ich dann mit dem Zug nach  Wellington gefahren (12 h Fahrzeit und die Gelegenheit, die Nordinsel in kurzer Zeit ziemlich gut kennen zu lernen). Von Wellington mit Fähre weiter nach Picton auf der Südinsel.

Fähre Wellington – Picton “Interislander”.

Die Fähre kann ich nur wärmsten empfehlen: ca. 4 h Fahrzeit von der wunderschönen Bucht von Wellington in den spektakulären Fjorde von Picton! Ebenso würde ich empfehlen für die Überfahrt schönes Wetter zu bestellen, ansonsten kann’s für leicht Seekranke ziemlich übel werden. Von Picton bin ich dann mit dem Bus weiter nach Christchurch, der “englischsten” Stadt Neuseelands, und schließlich und endlich wieder mit dem Bus weiter nach Dunedin.

Einfahrt in den Fjord von Picton.

Der “Letter of acceptance” von Ellen Hendry (offizieller Titel: “Ellen Hendry, Office of the Trainee Intern Course Coordinator & Student Affairs, Otago University”) enthielt auch einige Emailadressen von Unterkunftgebern. Ich habe mich erst ziemlich spät um eine Unterkunft gekümmert und die einzige von Ellen Hendry’s Liste die nah genug am Krankenhaus war, ist die von Mrs. Drinkwater. Mrs. Drinkwater hatte ihre Zimmer bereits vermietet, und da ich zentral wohnen wollte, machte ich mich im Internet auf die Suche und mailte an ungefähr 30 Adressen.

Darunter auch die von Tony Buchanan (Titel: Manager, University of Otago Flats): tony.buchanan@stonebow.otago.ac.nz alternativ: international.accomm@ @stonebow.otago.ac.nz. Die Uni Otago hat nämlich Wohnungen die sie vorzugsweise an internationale Studenten vermietet. Nachdem die ganzen Antworten eingetrudelt waren, habe ich mittels maps.google.com gecheckt, wie weit die einzelnen Wohnungen denn vom Krankenhaus weg sind. Der Krankenhauseingang liegt übrigens Ecke Great King Street u. Frederick Street.

Nachdem die Uni-Unterkunft am nächsten war und mit 150 NZ$, ca. 100 Euro (Strom inkl.) auch bei den billigeren habe ich sie genommen. Schlüsselübergabe war denkbar unbürokratisch: einfach im University Securitiy Office (open 24/7!) abholen. In den nächsten Tagen dann einfach mal im Büro dort vorbeischauen, Vertrag unterschreiben, rübergehen ins clock-tower-building und wochenweise o. 2wochenweise bezahlen (bar, keine Kreditkarte, Bankomat ist auch am Unigelände).

Clocktower Building, University of Otago.

By the way: die Bankomaten (richtiger Plural?) hier akzeptieren fast überall Maestro – sprich unsere Bankomatkarten. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass mit Kreditkarte zahlen ein bisserl besseren Wechselkurs ergibt und später abgebucht wird. Außerdem gibt’s offenbar eine Gebühr fürs Bargeldabheben, weiß nicht genau aber glaube: 1 % des Betrags / mindestens 2 Euro. Daher sollte man nicht oft + kleine Beträge abheben sondern selten + hohe. ZB bei 20 Euro entsprechen die 2 Euro Gebühr satten 10 %!

Mein Zimmer  im 1. Stock.

Das Zimmer war schön in einem vor 3 Jahren neu gebauten Gebäude. Im Gegensatz zu  manchen Privatzimmern möbliert mit Bett (keine Decke, mein Schlafsack did the job, Leintuch u. Polsterüberzug mitnehmen), Schreibtisch, Sessel u. Kommode. Außerdem voll eingerichtet Küche (manche andere haben kein Geschirr!). Telefon ist auch dabei, Ortsgespräche sind gratis und mit Calling Card um 4 cent/min nach Österreich. Internet war leider keines vorhanden.

Beim Recherchieren für Zimmer solltet ihr auf jeden Fall abklären ob das Zimmer möbliert ist u. wie die Küchensituation ist! Obwohl das Gebäude neu ist, gab’s keine Zentralheizung (auch das ist normal in NZ). Ich hatte Glück: von meinem Vormieter war noch ein kleines Elektroöferl (Gebläse) im Zimmer. Ach ja: viele Vermieter verrechnen den Strom extra, da gerade diese Elektroöferl brutal viel Strom brauchen. Falls kein Öferl im Zimmer: beim Kmart kosten die billigsten ca. NZ$ 20.

Check out war ebenfalls easy: nachdem ich deswegen ein zweitesmal im Office nachgefragt habe, hat mir Tony gesagt, ich solle einfach den Schlüssel im Zimmer liegenlassen und die Tür hinter mir zumachen. Das nenn ich unbürokratisch: keine langen Kontrollen, kein Schlüssel zurücktragen o.ä. Fazit: kann die University Flats nur wärmstens empfehlen.

Sayers Building gegenüber Krankenhaus. Dort findet ihr Ellen Hendry.

Am ersten Tag musste ich mich bei Ellen Hendry melden, sie hat ihr Büro im Sayers Building gegenüber vom Krankenhaus. Dort erhält man seinen Ausweis und Ellen brachte uns dann auf die Stationen. Ich war auf 8a, General Medicine.

Die Hierarchie in NZ gliedert sich wie folgt von unten nach oben: Studenten sind fix im Krankenhaus ab dem 4. Jahr und werden als “4th-year-student” bezeichnet. Im 5. Jahr sind die Studenten dann meist bei G.P. (Allgemeinmedizinern) oder in kleineren Krankenhäusern im Praktikum. Im 6. (und letzten) Studienjahr sind sie dann wieder auf der Uni-Klinik und werden “Trainee Intern” = T/I genannt. Wir Famulanten wurden als T/I eingestuft. Nachdem die hier aber bereits mehr als 2 Praxisjahre hinter sich haben, wage ich zu behaupten, dass die NZ-T/Is uns vor allem klinisch weit voraus sind. Nach Ende des Studiums arbeiten sie dann min. 2 Jahre als “House Surgeon” = H/S oder “House Officer” = H/O. Trotz des “Surgeons” in der Bezeichnung hat das nichts mit Chirurgie zu tun. Der H/S entspricht also unserem Turnusarzt. Nach den 2 oder mehr Jahren als H/S werden sie dann Registrars entsprechend unserer Facharztausbildung. Dauer variabel. Consultant ist dann die höchste Stufe, entsprechend unserem Oberarzt. Jeder Consultant hat ein eigenes Team bestehend aus 1 Registrar, 1 H/S und einem T/I sowie mehreren 4th-year-students.

Dunedin Public Hospital – Meine Station ist ganz oben im 8. Stock.

Der typische Tagesablauf auf der Station gliedert sich wie folgt:

8:00 Morgenbesprechen. Als ersten stellen die diensthabenden Ärzte die Neuzugänge der Nacht vor. Dann stellen die Consultants den 4th year students Fragen, nämlich immer eine General knowledge sowie eine Medical knowledge Frage, die meistens ziemlich heftig sind: zB commen side effects of  amiodarone include u. dann 5 zur Auswahl. Das gemeine ist, das alle 5 richtig sind, aber eine NW  ist nicht commen (1 – 10 %) sondern seltener (nur 0,5 %).

General knowledge war zB einmal: draw a map of china and mark in the yangtze river oder what is considered the most beautiful mountain in the world (lt. Unesco der Alpamayo in Peru).

Eine zum googeln: Why did Simon get

the Dickin Medal and who was he?

Glücklicherweise mussten wir T/Is nicht antworten…

Blick vom Krankenhaus Richtung Octagon. Der „New World“ Supermarkt in der Mitte ist so was wie der neuseeländische Billa. Links hinten sieht man den Pazifik!

Nach der Morgenbesprechung beginnt die ward round = Visite, die je nach Team (und Patientenzahl) schon auch mal bis Mittag dauern kann. Auffällig ist, dass bei der Visite jeder Patient erneut statuiert wird. Der Consultant interviewt und untersucht den Patienten, der Registrar schreibt in den Notes der Rest geht nur mit. Oft war der Consultant nicht bei der ward round dabei, dann hat halt der Registrar untersucht und der House Officer bzw. der T/I schreibt die notes.

Am Montag ist um 12:00 immer das X-Ray meeting mit interessanten Patienten-bildern vom ward. Dienstags u. Mittwochs sind dann die “grand rounds” bzw. im großen Hörsaal mit Fallbesprechungen. Hier werden meist seltenere  Fälle präsentiert (zB JHS = Joint Hypermobility Syndrome, carbamazepin─myocarditis, Wegener, Malaria). Die in meinen Augen beste interne Fortbildung sind die am Donnerstag u. Freitag stattfindenden H/S-Trainings, wo häufige Problemstellungen im Klinikalltag – sprich the basic stuff – besprochen werden (bowel obstruction, pain treatment, management of pneumonia).

Bei allen Fortbildungen ist es übrigens absolut OK wenn man mit seinem Mittagessenstablett aufkreuzt und während der Vorlesung isst und trinkt! Auch Zwischenfragen mit vollem Mund werden nicht übel genommen.

Nach der ward round macht man dann die einem zugeteilte Arbeit (MMSE, Blutkulturen, Neurostatus hauptsächlich). Schließlich macht man sich dann mit dem H/S aus, für welche Patienten man den Arztbrief (discharge summary) schreibt. Vor Wochenenden wird der Arztbrief als Entwurf geschrieben und zusätzlich mit einem Wochenendplan versehen, damit der diensthabende H/S am Wochenende weiß, was man mit dem Patienten vorhat. Richtig: man schreibt als T/I Arztbriefe! Wobei man sinnvollerweise vor dem Ausdrucken den H/S überprüfen lässt, ob man nix vergessen hat. Es dauert eine Weile bis man den hiesigen Stil halbwegs erlernt hat. Die Geschichte schärft aber zweifelsohne das klinische Denken!

Falls man brav und eifrig ist, geht man nach dem Arztbriefe schreiben noch runter ins Erdgeschoss und macht ein paar Aufnahmeuntersuchungen im ED (= ER), wobei eine “echte” Aufnahmeuntersuchung immer von einem Registrar durchgeführt wird und der T/I mehr oder weniger nur für’s persönliche Training untersucht.

So als Fazit kann man sagen, dass die Studentenjobs fasst umgekehrt sind wie bei uns: viel Arztbriefschreiben dafür wenige Aufnahmeuntersuchungen (und die nur als Trockentraining), wenig Blutabnahmen und Leitung legen (machen die Schwestern), keinerlei Anhängen von Infusionen oder Antibiotikainfusionen oder Gabe von i.v.Medikation (machen ebenfalls die Schwestern).

Einen kleinen Seitenhieb auf unser System kann ich mir hier einfach nicht verkneifen: in NZ gehen Ärzte wie Schwestern davon aus, das eine diplomierte Kranken- und Gesundheitskraft lesen kann. Sie (er) ist daher in der Lage 1. den Namen eines Medikaments richtig vom drug chart zu lesen und anschließend 2. den Namen eines Medikaments richtig von der Ampulle zu lesen, und schließlich 3. den Namen des Patienten korrekt vom der Fieberkurve bzw. vom Bett zu lesen.

Aufgrund dieser außergewöhnlichen Fähigkeit sind die DKGS in NZ in der Lage Infusionen selbständig anzuhängen. In Österreich ist das Anhängen von Infusionen oder – Gott bewahre – i.v.Antibiotika in vielen Häusern eine ärztliche Aufgabe. Ich bin überzeugt, dass unsere DGKS im Lesen mindestens genauso fit sind wie ihre neuseeländischen KollegInnen. Sollte da etwa das gute “Lobbying” von Seiten der Pflege dafür verantwortlich sein, dass eine derart simple Tätigkeit den Turnusärzten zugeschoben wird?

Noch ein Wort zum Thema dress code: wie in allen britisch angehauchten Krankenhäusern sind weiße Mäntel bzw. weiße Wäsche unbekannt, nur die Schwestern u. Physios tragen Uniform. Die Ärzte tragen Straßenkleidung, für Männer gilt Anzughose und Hemd, Krawatte tragen ca. 2/3. Jeans sind tabu. Für Damen gilt entsprechendes.

Allerdings war bei einer Morgensprechen die Bekleidung ein Thema und es wurde gesagt, dass aufgrund von Infektionsrisiko ein Krankenhaus in Wellington einen Probelauf nach amerikanischen Vorbild mit scrubs und „nothing bellow the ellbow“ (kurzärmelig, keine Uhren, Ringe o. sonstiges) macht.

Allgemein wurde damit gerechnet, dass über kurz oder lang diese Regelung in ganz Neuseeland eingeführt wird. Also vielleicht vorm Einpacken der ganzen schönen Wäsche nochmals rückfragen (Email an Ellen Hendry sollte dafür reichen).

An den Wochenenden ist dann Zeit für Ausflüge. Queenstown als Geburtsplatz des Bungee Jumping bietet sich hier an. Ich habe mir mit 2 australischen T/Is ein Mietauto geteilt (zu viert wär’s sogar billiger gewesen als der Bus). Gerüchteweise habe ich gehört, dass manche Stationen ihren elective T/Is (elective = Famulatur o. Famulant) sogar ein verlängertes Wochenende gönnen. Shocking!

In Dunedin selbst sollte man sich in der „Yellow eyed Penguin Conservation Reserve“ an der Spitze der Peninsula die Pinguine ansehen. Für Schokoladefreunde gibt’s die Cadbury World (Cadbury ist die englische Milka). Die vielfach angepriesene „Speight’s Brewery“ Tour ist für meinen Geschmack zuviel Eigenlob, außerdem ist die Zeit zum Bierverkosten am Ende der Tour mit schwachen 10 Minuten reichlich knapp bemessen.

Panorama –

Dunedin vom Signal Hill aus mit Harbour, Peninsula (links) u. Pazifik.  Krankenhaus.

Dunedin train station. Nach der Oper in Sydney angebl. das am zweithäufigsten fotografierte Gebäude der südlichen Hemisphere. Wer’s glaubt.

Die Internationals beim Bierverkosten: Australien, Norwegen, 2 x Ösi u.

nochmals Australien.

Queenstown von oben.

Riverboarding in Queenstown.

Zusammenfassend kann ich nur jedem eine Auslandsfamulatur im allgemeinen und eine Famulatur in Dunedin im besonderen wärmstens empfehlen!

Bei weiteren Fragen oder für einen billigen Lonely Planet NZ einfach ein Email an 4hansi@gmx.at!

Go All Blacks!

Anhang

In NZ gängige med. Abkürzungen, wichtig fürs schreiben von chart- u. discharge-summary.

T/I Trainee Intern (6th year med stud), Elective T/I = Famulant
d/c discharge
ABG Arterial Blood Gases
SOAP Subjective, Objective, Assessment, Plan
BSL Blood Sugar Level
CSF CerebroSpinal Fluid
F/U Follow up
SBE Subacute Bacterial Endocarditis
EPP ElectroPhoresis
WBC White Blood Count
Abd: SNT Abdomen: Soft, non-tender
creps crepitations
AE Air Entry
OA OsteoAthritis
CXR Chest X-Ray
UA Urin Analysis
MSU Mid Stream Urine (sample): no growth
PU Pass Urine
NBM Nil by mouth
NPO Nil PO (per os)
OGD OesophagoGastroDuodenoscopy
d/w discussed with
2/7 2 days
4/52 4 weeks
3/12 3 month
in last 5/7 in last 5 days
2nd to second to, because of
? query (fraglich, verdächtig auf)
?malignancy V.a.Tumor
fever ? 2nd to UTI
UTI Urinary Tract Infection
GTN Grycerol Tri Nitrat
HLC Hospital Level Care
NKDA No Known Drug Allergies
BS Bowel Sounds
BNO  (BO) Bowel (Not) Open
BM Bowel Movements
MOW Meals on wheels
TEDDs or TEDs Thrombo-Embolic Deterrent Stockings
HH or H/H Home Help
D/N District Nurse
SW or S/W Social Worker
OT or O/T Occupational Therapist
PT OR P/T Physio Therapist
SLT Speech Language Therapist
Hx History (of CHF…)
FHx Family History
SHx Social History
y/o years old
PC Presenting Complaint
HPC History of Presenting Complaint
PMH or PMHx Past Medical History
O/E On Examination
CVS Cardio Vascular System
HS dual, nil added Heart Sounds dual, no murmurs (HS 1 + 2 + 0)
HR Heart Rate
HTN Hypertension
CHF Chronic Heart Failure, Congestive Heart Failure
LVF Left Ventricular Failure
BP Blood Pressure
RR Resperatory Rate
JVP: + 1cm @45 Jugular Venous Pressure 1 cm at 45° angle
SVP Spontanous Venous Pulsation
ECG ElectroCardioGramm
PVD Peripheral Vascular Disease
O2-Sats: 92 % on RA …Room Air
TNT or TropT Troponin T
BiBA Brought in by ambulance
ED Emergency Department
SOB Shortness of Breath
PND + orthopnoe Paroxysmal Nocturial Dyspnea
RS = Resp. System RS: reduced AE (air entry) + dullness to percussion
GP General Practioner
MVA Motor Vehicle Accident
NAD No Apparent Disorders, No Abnormities Detected
Rt Right
Lt Left
LABS Labor
U&E Urea & Electrolytes
ESR Erythrocyte Sedimentation Rate (Senkung)
URTI Upper Respiratory Tract Infection
LRTI Lower Respiratory Tract Infection
IDC inserted 12 G. InDwelling Catheder
monitor UO Urine Output
I/O Input / Output (Bilanzieren)
DKA Diabetic KetoAcidosis
RH Rest Home
TFT Thyreoid Function Test (LABS: TSH…)
LFT Liver Function Test (LABS: ALT, AST, GGT, AP…)
BPAD Bipolar Affective Disorder
JACCOL jaundice, anaemia, clubbing, cyanosis, oedema, lymphadenopathy
PERLA pupils equal and reactive to light and accommadation
N & V Nausea & Vomiting
NVD Nausea & Vomiting & Diarrhea
ADLs Activities of Daily Living
obs observations (of vital signs) on chart
TPR Temperature, Pulse, Respiration
IVF iv Fluids / In Vitro Fertilisation
LOC Loss of Consciousness
WR Ward Round
ARF Acute Renal Failure
CRF Chronic Renal Failure
GUT GenitoUretralTract
IV Abs iv Antibiotika
A & E Accidents & Emergencies
PE Pulmonary Embolism
LAD 1. Lad, 2. Left axis deviation
N/S Normal Saline
NGT NasoGastric Tube
OR Operation Room (theatre)
DOB Date of birth
PUD Peptic ulcer disease
ROS Review of symptoms
r/o rule out
p.r.n. or PRN as rquired  (Medication orders on drug chart)
OD once daily  /   omni die
mane morning
nocte at night
b.d. twice daily
t.d.s   or TDS three times daily
q.i.d. four times daily
a.c. before meals
p.c. after meals / food
stat immediately
q4h every 4 hours
q6h, q8h every 6 / 8 hours
PR per rectum
NEB Nebuliser
Ax Assessment
i.e. that is
c/w consistent with (chest pain c/w angina)
transfer A1 mobility: transfer from bed to chair with 1 person assistance
transfer A2 mobility: transfer from bed to chair with 2 persons assistance
CTPA CT pulmonary angiography
o/n over night
CN Cranial Nerves. Neuro exam: CN II – XII: NAD
UL Upper Limb
LL Lower Limb
FNF Finger Nose Finger (Cerebellum)
c/o complaining of
LOS length of stay (in days)
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2 Antworten zu “Erfahrungsbericht Famulatur in Dunedin, New Zealand.

  1. Hallo!
    Ich habe gerade deinen Erfahrungsbericht gelesen und möchte mich auch gerne für eine Famulatur bewerben. Könntest du mir eine passende Email Adresse schicken?
    Viele liebe Grüße, Anna

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