Zahnärzte warnen vor der Versteigerung von Zahnersatz

Behandlungen im Internet. „Die Schnäppchenmentalität macht leider auch vor der Gesundheit nicht Halt“, kritisiert Stephan Allroggen, Vorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen.

Inzwischen böten eine ganze Reihe von Internet-Portalen „Negativ-Versteigerungen“ an: Zahnärzte, die die Behandlung durchführen wollten, müssen sich gegenseitig unterbieten. Der Sieger muss dem Betreiber des Internetportals oft noch eine Provision zahlen.

Bedenklich finden die Kassenzahnärzte auch, dass bei solchen Auktionen der Aufwand für eine Behandlung beziffert werden soll, ohne vorher einen Blick in den Mund des Patienten geworfen zu haben: „Ein Therapievorschlag ohne vorherige gründliche Untersuchung und Diagnose ist fachlich unverantwortlich und unethisch“, sagt Allroggen. „Darüber hinaus sollte schon die Lebenserfahrung lehren, dass das Billigste nicht unbedingt das Beste ist.“

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