Minimalinvasive Zahnmedizin

Möglichkeiten und Grenzen – kann weniger manchmal mehr sein?
Leitung: Prof. Dr. Thomas Attin (Klinik PPK Universität Zürich)

Beim überwiegenden Anteil therapeutischer Eingriffe wird in der modernen
Medizin, so auch in der Zahnmedizin, nach Verfahren gesucht, bei denen der
angestrebte Nutzen mit möglichst geringem (Kollateral-)Schaden erzielt
werden kann. Das Prinzip des minimal-invasiven Vorgehens ist diesem Gedanken
geschuldet und hat mittlerweile in nahezu allen Bereichen der Zahnmedizin
Einzug gehalten. Dabei wird ein möglichst gewebeschonender Umgang mit dem
Hart- und Weichgewebe in der Mundhöhle als oberste Prämisse angesehen. Die
Wahl einer Therapie aus verschiedenen möglichen Optionen sollte daher, wenn
immer möglich, auf das Verfahren fallen, das einer minimal-invasiven
Vorgehensweise am besten folgt.
Diese Herangehensweise bei der Therapiewahl sollte nicht nur aus
medizinischer Sicht, sondern auch unter ethisch-moralischen Ansprüchen
selbstverständlich sein.
In der Zahnmedizin finden sich minimal-invasive Vorgehensweisen in allen
Teilgebieten, wie z.B. bei restaurativen Verfahren, chirurgischen
Eingriffen, diagnostischen Anwendungen usw. Flankiert werden diese Verfahren
von prophylaktischen und präventiven Massnahmen, ohne die minimal-invasive
Therapieansätze wenig sinnvoll erscheinen.
Im Rahmen dieses Kongresses werden namhafte Referenten aus verschiedenen
Universitäten und Ländern den Begriff der minimal-invasiven Zahnmedizin aus
verschiedenen Blickwinkeln betrachten und entsprechende Techniken sowie
Therapien aufzeigen, die Ihnen in der täglichen Praxis helfen, den Gedanken
der minimal-invasiven Zahnmedizin weiterhin erfolgreich in die Tat
umzusetzen.

Programm
08:00 – 08:45  Registrierung
08:45  Prof. Dr. Thomas Attin, Zürich (CH)
Begrüssung und Einleitung: „ Was bedeutet „Minimal-invasive Zahnmedizin“?
09:00  Prof. Dr. Thomas Imfeld, Zürich (CH)
Die Rolle der Prävention im Rahmen der “minimal-invasiven Zahnmedizin”
09:30  Prof. Dr. Svante Twetman, Kopenhagen (DK)
Diagnostik: Der Schlüssel zur minimal-invasiven Zahnmedizin?
10:00 – 10:30   PAUSE
10:30  PD Dr. Wolfgang Buchalla, Zürich (CH)
Kariesmanagment initialer und tiefer Karies: Versiegeln, exkavieren oder
was?
11:00  Prof. Dr. Bernd Haller, Ulm (D)
Füllung oder Werkstück? Wie weit kann man mit “günstigen” Therapien gehen?
11:30  Prof. Dr. Roland Frankenberger, Marburg (D)
Aus alt mach neu? Reparaturmöglichkeiten von Restaurationen.
12:00 – 13:00     LUNCH
13:00  Prof. Dr. Roland Weiger, Basel (CH)
Endodontische Erstversorgung: Der Schlüssel zum Erfolg?
13:30  PD Dr. Matthias Zehnder, Zürich (CH)
Revision, Wurzelspitzenresektion oder Ex?
14:00  Prof. Dr. Marco Ferrari, Siena (I)
Wurzelbehandelte Zähne: Braucht es einen Stift?
14:30 – 15:00     PAUSE
15:00  PD Dr. Patrick Schmidlin, Zürich (CH)
Parodontitis-Therapie: Geht es auch ohne Skalpell?
15:30  Dr. Clemens Walter, Basel (CH)
Gesteuerte Geweberegeneration: Wieviel Attachment braucht der Mensch?
16:00  PD Dr. Mutlu Özcan, Zürich (CH)
Gibt es eine Minimalinvasive Lückenversorgung: Ein kurzer Therapievergleich
16:30  Prof. Dr. Urs Brägger, Bern (CH)
Ist minimal-invasive Zahnmedizin ökonomisch?

 

Firma: fortbildungROSENBERG
Telefon-Nr.: 055 415 30 58
E-Mailadresse: info@fbrb.ch
————–

Event
Datum: 19.11.2011
Zeit: 08:45 Uhr
Adresse: Hotel Marriott****
Ort: Zürich

Thema: Kongress: Minimalinvasive Zahnmedizin
Website: www.fbrb.ch

Beschreibung: Minimalinvasive Zahnmedizin
Zahnärztlicher Kongress

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Eine Antwort zu “Minimalinvasive Zahnmedizin

  1. Die Denkweise mag ja Richtig sein, aber wenn dem so ist, warum gilt eine Amalgamplombe immer noch als Grundversorgung, wo doch jeder weiss das es ziemlich Giftig ist. Teilweise muss sie dann später sogar Aufwendig wieder entfernt werden, was ebenfalls wieder Giftstoffe freisetzt. Bei all den Ansetzen spielen leider auch immer wieder wirtschaftliche Interessen der Krankenkassen mit hinein. Ob Brücke, Amalgam, etc. das ist lediglich 2te Wahl Versorgung mit durchaus größeren Nachteilen als Vorteilen, wenn man mal von den Kosten absieht.

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