Social-Network-Verweigerer gelten als verdächtig: wird mangelnde Facebookpräsenz zum Karrierekiller?

Hallo? Nur  wieder irgend so ein hype oder ist an dem Meedia-Bericht etwas dran? Für bare Münze würde ich das was sich der Autor aus den Fingern gesaugt hat, wohl nicht nehmen, aber trotzdem zur Kenntnis sollte man das schon nehmen. Wer das alles für ein Horrorszenario hält, liegt vielleicht gar nicht so daneben.Wenn Sie Chef sind, dann ist es ein Zeichen von Luxus, nicht mehr bei Facebook aktiv zu sein. Bevor Sie allerdings die höchste Sprosse der Karriereleiter erklommen haben, sollten Sie auf keinen Fall auf eine aktive Nutzung des Social Networks verzichten. Denn längst überprüfen so gut wie alle Personaler potentielle Kandidaten auch via Facebook & Co. Für einige Psychologen gilt es sogar längst als alarmierendes Zeichen, wenn jemand nicht im Social-Web aktiv ist.

Die Logik dahinter: Da das Internet längst ein selbstverständlicher Bestandteil des Lebens geworden ist, ist es auch nur logisch, dass ein Teil unserer sozialen Kontakte via Facebook & Co. abgewickelt werden. Verweigert sich eine Person der Online-Kommunikation, dann ist dies ein verdächtiges Zeichen.

Slate.com-Ratgeber Emily Yoffee rät Teenagern sogar davon ab, sich mit anderen Jungs oder Mädchen zu Verabreden, die kein Facebook-Profil haben. Das könnte ein klares Zeichen dafür sein, dass der andere einen falschen Namen angibt oder etwas zu verbergen habe.

So radikal sehen es die meisten Personalabteilungen noch nicht. Trotzdem gehört ein umfassender Social-Media-Check von Bewerbern längs zum Standart-Repertoire. Laut einer US-Studie überprüfen mittlerweile 90 Prozent aller Personalabteilungen ihre Bewerber online. In Deutschland soll dieser Wert nach Ansicht des Hannoveraner Psychologen Christoph Möller bei 70 bis 80 Prozent liegen.

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Neben einem Facebook-Profil gehört natürlich auch zumindest eine virtuelle Visitenkarte mit Bild und Lebenslauf bei Xing oder LinkedIn zur Grundausrüstung eines jeden ambitionierten Mitarbeiters. Denn fast alle Personalmanager und Headhunter suchen längst auch aktiv und eigenständig in den großen Business-Netzwerken nach geeigneten Kandidaten.

Die Facebook-Kontrolle einzelner Personaler geht laut Tagesspiegel in den USA allerdings schon soweit, dass sie von ihren Bewerbern sogar die Zugangsdaten zu deren Profil verlangen, um auch die als privateingestuften Inhalte sehen zu können.

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