Der rollende Gratis-Zahnarzt der Stadt

Der junge Mann eilt schon eine ganze Weile nervös vor dem Hauptbahnhof auf und ab. Als der weiße Transporter der Caritas auf den Vorplatz rollt, geht er rasch darauf zu. Seine linke Wange ist dick und rot geschwollen, als habe er eine große Walnuss im Mund. Er trägt Jeans, die an den Knien durchgescheuert sind, eine fleckige, braune Jacke. Ja, er habe große Schmerzen, sagt er in gebrochenem Deutsch und streckt Jürgen Höfermann seinen bulgarischen Pass entgegen. Höfermann sieht sich die Schwellung kurz an, legt dann sanft seine kräftige Hand auf die Schulter des jungen Bulgaren: „Das kriegen wir schon hin, keine Angst“, sagt er und dreht sich dann zu seiner Assistentin um: „Da müssen wir von außen ran, das ist schon völlig vereitert.“ weiter auf abendblatt.de

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